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Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit bleiben die Grundwerte der Universität, mit diesen Worten, die auf dem Universitätssiegel eingeprägt sind. Die Regierung des Rates akzeptierte die Gesetzwürde am 4. November 1948. Die Satzung erlangte unter dem Pseudonym “Berliner Modell” Bekanntheit: Die Universität wurde als gesetzliche Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet und nicht direkt dem Staat unterworfen, da sie von einem Aufsichtsrat kontrolliert wurde, der aus sechs Vertretern des Landes Berlin, drei Vertretern der Universität und Studierenden bestand. Diese Form war damals in Deutschland einmalig, da die Studenten viel mehr Einfluss auf das System hatten als zuvor. Doch bis in die 1970er Jahre wurde die Beteiligung der Studierenden in den Ausschüssen langsam reduziert, während sie sich an das Modell der westdeutschen Universitäten anpassten, um vollständig als gleichwertige Universität anerkannt zu werden. Am 15. November 1948 fanden die ersten Vorlesungen in den Gebäuden der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft statt. Die eigentliche Gründung fand am 4. Dezember 1948 im Titania-Palast statt, dem Filmtheater mit dem größten Saal im westlichen Teil Berlins. An der Veranstaltung nahmen nicht nur Wissenschaftler, Politiker (u.a. der regierende Bürgermeister Ernst Reuter) und Studenten teil, sondern auch Vertreter amerikanischer Universitäten, darunter die Stanford University und die Yale University. Der erste gewählte Präsident der FU Berlin war der Historiker Friedrich Meinecke.

Die Freie Universität Berlin ist eine Forschungsuniversität in Berlin. Als eine der renommiertesten Universitäten Deutschlands ist sie für ihre Geistes- und Sozialwissenschaften sowie in den Natur- und Biowissenschaften bekannt. Der Campus in Lankwitz, ehemals Teil einer Lehrerbildungsstätte, beherbergt heute die Abteilung für Erdwissenschaften und einen Teil des Universitätsarchivs. Bis zu ihrem Umzug nach Dahlem im Jahr 2008 war dort das Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft angesiedelt. Die meisten Einrichtungen der Freien Universität Berlin befinden sich im Wohngartenviertel Dahlem im Südwesten Berlins. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Dahlem als Forschungszentrum von höchstem Kaliber gegründet. Die akademische Tätigkeit in Dahlem wurde von Friedrich Althoff, Ministerialdirektor im preußischen Kultusministerium, unterstützt, der zunächst die Gründung eines “deutschen Oxford” vorschlug.

Im grünen Vorort Dahlem im Südwesten Berlins bietet die Universität mehr als 32.000 Studierende an und bietet über 150 Studiengänge an. Es verfügt über 17 kollaborative Forschungszentren, ein akademisches Personal von fast 5.000 Mitarbeitern und Partnerschaften mit Universitäten auf der ganzen Welt sowie sieben internationale Verbindungsbüros in Peking, Brüssel, Kairo, Moskau, Neu-Delhi, New York und Sao Paulo.